Wie vererbt man eigentlich Bitcoin?

Der Wert der Kryptowährung Bitcoin steigt derzeit, wer früh einstieg, kann ganz real zum Millionär werden. Was aber, wenn der Tod den Plan durchkreuzt? Wie kommen Erben an das Geld? Das erklärt eine darauf spezialisierte Rechtsanwältin.

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Der Wert der Kryptowährung Bitcoin steigt derzeit, wer früh einstieg, kann ganz real zum Millionär werden. Was aber, wenn der Tod den Plan durchkreuzt? Wie kommen Erben an das Geld? Das erklärt eine darauf spezialisierte Rechtsanwältin.

Erben kommen nur an das Vermögen, wenn man vorher einen Plan macht. Man muss nicht jede einzelne Münze auflisten, die man besitzt, aber es ist wichtig, einen Überblick zu schaffen, wo man Vermögen hat und wie Erben sich Zugang verschaffen können. Nach dem Motto: „Ich besitze Währung X, sie ist zugänglich über Gerät Y und Dienst/Wallet Z.“ Man könnte auch Bekannte listen, die Bitcoin-Experten sind. Wie oft die Liste aktualisiert werden muss, hängt vom Einzelfall ab: Bei Investoren ändert sich das Port­folio seit dem Hype um ICOs schnell, deswegen sollten sie sich jedes Vierteljahr automatisch daran erinnern lassen.

Wer Software-Wallets für seine Kryptowährung nutzt, virtuelle Geldbörsen für Laptop, Handy oder Browser, muss ein Wallet-Backup machen – und regelmäßig prüfen, ob es funktioniert. Mit dem Seed Word, einer algorithmisch generierten Wortfolge, können Erben (und jeder, der es kennt) die Geldbörse auf einem anderen Gerät wiederherstellen – etwa, wenn sie das Handy-Passwort des Verstorbenen nicht wissen oder sein Gerät verloren gegangen ist.